Leitbörsen in Asien schließen mehrheitlich schwächer

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Verluste im Technologiebereich belasten die Indizes
 © AFP, YUICHI YAMAZAKI, Apa
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Die asiatischen Börsen haben am Freitag mehrheitlich geschwächelt. Dabei gaben die technologielastigeren Märkte stärker nach.

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Die Börsen reagierten damit auf die Vorgaben aus den USA. Sowohl die technologielastige Nasdaq als auch der Philadelphia Semiconductor Index hatten nachgegeben. "An den internationalen Aktienmärkten ziehen sich die Anleger immer mehr aus Halbleiter- und KI-Werten zurück", merkte Marktanalyst Andreas Lipkow von CMC Markets an. "Nach den Quartalszahlen von Alphabet und Meta haben nun auch Amazon und Intel die Zweifel an den hohen Erwartungen an den Technologiesektor verstärkt."

Südkoreanische und taiwanesische Aktien gaben wegen der Abhängigkeit von den Halbleiterschwergewichten entsprechend nach. Der Kospi sank um 3,5 Prozent, auch in Taiwan ging es um über zwei Prozent nach unten. Japanische Aktien erlitten ebenfalls Verluste. Der Nikkei-225 beendete den Handel 2,1 Prozent tiefer mit 63.290,11 Punkten. Auf Wochensicht hielt er sich damit noch leicht im Plus.

Die japanische Zentralbank hatte den Leitzins nicht verändert und den Zinssatz bei 1,25 Prozent belassen. Experten hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Zudem machte die Bank of Japan deutlich, dass das angepeilte Inflationsziel von zwei Prozent erreicht sei. Zugleich hatte die Notenbank angekündigt, das Tempo der Verkäufe ihrer Bestände an börsengehandelten Fonds auf den japanischen Markt annähernd verdreifachen zu wollen. Marktteilnehmer werteten die noch überschaubaren Abgaben des Nikkei 225 als Zeichen der Zuversicht, dass die Börse die Verkäufe verdauen kann.

Die Inflation im Großraum Tokio hatte sich unterdessen wieder etwas abgeschwächt. Im Oktober legten die Verbraucherpreise in der Hauptstadt ohne Frischwaren im Jahresvergleich wie von Experten erwartet um 2,6 Prozent zu. Im September hatte die Jahresrate noch etwas höher bei 2,7 Prozent gelegen und damit auf dem höchsten Stand seit November 2025.

Chinesische Aktien tendierten dagegen uneinheitlich. Der Shanghai Composite sank um 1,4 Prozent, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong um 1,5 Prozent zulegte. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf Eindeckungen von Leerverkäufen in Teilen des Marktes.

Solide präsentierten sich unterdessen australische Aktien. Der ASX All Ordinaries gewann 0,14 Prozent auf 9.025,40 Punkte und zeigte sich damit weiterhin wenig volatil.

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