Leitbörsen in Asien einheitlich mit Kursgewinnen

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Nikkei-225 legte um fünf Prozent zu
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Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte haben zu Wochenbeginn infolge der Einigung zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Krieges deutlich zugelegt. Der japanische Nikkei-225 legte um 4,99 Prozent auf 69.317,50 Punkte zu und verzeichnete einen neuen Rekordstand, der südkoreanische Kospi stieg um 5,2 Prozent auf 8.543,98 Zähler.

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Auch in China und Hongkong ging es an den Börsen nach oben, wenn auch weniger deutlich: Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen gewann zuletzt rund 2,0 Prozent. Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong stieg indessen nur leicht um 0,5 Prozent.

In Australien schloss der S&P ASX-200 um 1,25 Prozent höher. Unter den Einzelwerten fiel die Aktie des Ölkonzerns Woodside um 5,1 Prozent. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, dass es keine Gespräche mit dem US-Konzern Exxon Mobil über eine mögliche Übernahme führt. Zuletzt hatte es entsprechende Medienberichte gegeben.

Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran sieht laut Angaben von US-Präsident Donald Trump unter anderem eine vollständige Öffnung der für die Weltwirtschaft wichtigen Straße von Hormuz vor. Gleichzeitig drohte Trump aber in einem Interview mit der "New York Times", im Falle eines Scheiterns eines separaten Atomabkommens die militärischen Angriffe wieder aufzunehmen.

"Die Märkte haben monatelang auf diese Nachricht gewartet, und die Erleichterung zeigt sich bereits", sagte Josh Gilbert, leitender Analyst für die Region Asien-Pazifik und den Nahen Osten bei eToro. Allerdings sei das noch ein Schritt der Zuversicht, keine Sicherheit. Die Nervosität werde erst verfliegen, wenn das Abkommen unterschrieben ist.

Die im Zuge des Iran-Kriegs geschlossene Straße von Hormuz ist unter anderem von entscheidender Bedeutung für den Export von Öl und Flüssiggas aus den rohstoffreichen Staaten am Persischen Golf. Die wichtige Meerenge soll nach der formellen Unterzeichnung des Abkommens an diesem Freitag wieder für den Schiffsverkehr geöffnet werden. Als Reaktion auf die Einigung gaben die Ölpreise deutlich nach.

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SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL

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