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Im zweiten Quartal zog das Betriebsergebnis um 11 Prozent auf 381 Millionen Franken an. Der Überschuss legte um 10 Prozent auf 276 Millionen Franken zu. Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 6,6 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Währungsbereinigt habe das Wachstum bei 11 Prozent gelegen. Das Ergebnis fiel damit besser als erwartet aus. Die Aktie legte vorbörslich deutlich zu.
Gewachsen ist das Unternehmen vor allem im Luftfrachtgeschäft. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um satte 25 Prozent. Dieser Erfolg wurde den Angaben zufolge maßgeblich durch die Verbesserung des Kundenportfolios und Marktanteilsgewinne, insbesondere im Tech-Sektor, erreicht.
Kühne+Nagel gilt als ein KI-Boom-Profiteur. Wenn hochkomplexe Teile für Datencenter zum Beispiel von Asien in die USA transportiert werden müssen, sind das lukrative Aufträge für Logistiker.
Wie Analysten im Vorfeld vermuteten, dürfte aber auch der Krieg im Nahen Osten eine Rolle gespielt haben. Immer wenn die Logistik kompliziert wird, weil etwa Transportrouten wegfallen, hilft das Kühne+Nagel. Warenströme müssen neu organisiert werden, was die Kunden mit teurem Geld bezahlen.