Kontron rät Aktionären von Annahme des Ennoconn-Angebots ab

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Managment der Oberösterreicher: "Finanziell nicht angemessen"
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Nachdem der größte Aktionär des oberösterreichischen, in Frankfurt börsennotierten Technologiekonzerns Kontron (früher: S&T), die Ennoconn Corporation mit Sitz in Taiwan, allen Aktionären ein Pflichtangebot zum Erwerb ihrer Aktien gemacht hat, rät das Kontron-Management von einer Annahme ab. Der Angebotspreis von 23,50 Euro je Aktie sei "finanziell nicht angemessen und liegt deutlich unter den zuletzt veröffentlichten Analystenkursen".

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Der Angebotspreis liege zudem um 0,26 Euro unter dem Durchschnittsaktienkurs der Kontron-Papiere der letzten zwölf Monate, teilten der Vorstand und die Mitglieder des Übernahmeausschusses des Kontron-Aufsichtsrats am Mittwochabend nach abgeschlossener Prüfung des Pflichtangebots weiters mit. Die Angebotsfrist läuft noch bis 27. Juli.

Grund für das Pflichtangebot war, dass Ennoconn die Schwelle von 30 Prozent der Stimmrechte von Kontron überschritt. Ennoconn ist eine Tochter von Foxconn, des größten Elektronik-Auftragsfertigers am Globus.

Der Technologiekonzern hatte zuletzt - im ersten Quartal 2026 - sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn Einbußen verzeichnet. Das Konzernergebnis brach um rund 30 Prozent auf 14 Mio. Euro ein, nach 20,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Wachstum gab es im Luftfahrt-und Verteidigungsbereich der Firma. Bis August fallen in der Sparte Greentec allerdings 500 Jobs weg, nachdem bereits mehr als 300 Stellen abgebaut wurden. Die Firma notiert im SDAX.

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