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Die Angebotsunterlage war am Mittwochabend laut Kontron noch nicht veröffentlicht. Man werde diese prüfen und dann Stellung nehmen. Angemerkt wurde in der Aussendung der Linzer, dass "der Preis nur um 2,4 Prozent über dem Schlusskurs vom 9. Juni 2026 liegt". Der gesetzliche Mindestpreis betrage 23,48 Euro.
Hannes Niederhauser, CEO von Kontron, hat der Aussendung zufolge bereits erklärt, dass er in Kontron investiert bleibe und das Pflichtangebot in Bezug auf die von ihm gehaltenen Aktien der Kontron (2,2 Prozent) nicht annehmen werde. Die Pläne von Ennoconn mit dem Übernahmeangebot nach der Schwellenüberschreitung waren bereits bekannt. Ein Ende März gestartete Aktienrückkaufprogramm werde bis zur Durchführung des Pflichtangebots pausiert.
Der Technologiekonzern hatte zuletzt - im ersten Quartal 2026 - sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn Einbußen verzeichnet. Das Konzernergebnis brach um rund 30 Prozent auf 14 Mio. Euro ein, nach 20,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Wachstum gab es im Luftfahrt- und Verteidigungsbereich der Firma. Bis August fallen in der Sparte Greentec allerdings 500 Jobs weg, nachdem bereits mehr als 300 Stellen abgebaut wurden. Die Firma notiert im SDAX.
LINZ - ÖSTERREICH: FOTO: APA/HELMUT FOHRINGER