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Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz ist nach wie vor praktisch eingestellt. Im März gingen der Welthandel und die weltweite Industrieproduktion zurück. In den vom Iran-Krieg betroffenen Regionen brachen die Exporte und Importe ein. In den meisten Industrieländern legte der Außenhandel hingegen weiter zu, schreibt das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo).
Der Rohölpreis der Sorte Brent kostete im Mai durchschnittlich rund 100 US-Dollar (rund 87 Euro) je Barrel. Infolge der hohen Energiepreise zogen auch die Verbraucherpreise weltweit an. In Österreich betrug die Inflationsrate im Mai laut Schnellschätzung 3,7 Prozent, wobei sich Energie um 9,8 Prozent verteuerte. Dienstleistungen waren aufgrund ihres hohen Gewichts im Warenkorb und der überdurchschnittlichen Teuerung (+4,4 Prozent) erneut der wesentlichste Preistreiber.
Österreichs Wirtschaftsleistung expandierte im ersten Quartal 2026 moderat, getragen durch positive Impulse aus der Industrie, während die meisten Dienstleistungsbranchen schwächelten. Das österreichische Bruttoinlandsprodukt stieg um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal.
Die Zahl der Arbeitslosen (einschließlich Personen in Schulung) lag Ende Mai mit 378.300 Personen um 0,8 Prozent (+2.900) über dem Vorjahreswert. Während die Arbeitslosigkeit unter Männern leicht zurückging, stieg sie unter Frauen an.