KI-Boom treibt Taiwans Wirtschaft

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Nachfrage nach Computerchips weltweit enorm
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Eine starke Nachfrage nach Technologieprodukten im Zuge des KI-Booms hat in Taiwan für das stärkste Wirtschaftswachstum seit fast 40 Jahren gesorgt. Im ersten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 13,7 Prozent zu, wie das Statistikamt in Taipeh mitteilte. Dieses Wachstum übertraf alle Prognosen einer Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg unter Ökonomen.

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Bereits im Schlussquartal 2025 war Taiwans Wirtschaft dank der hohen Nachfrage nach Technologiewaren wie Computerchips ungewöhnlich stark gewachsen. Trotz der Turbulenzen durch den Krieg im Nahen Osten "bleibt der Technologie-Superzyklus weiterhin positiv", sagte Chefvolkswirt Raymond Yeung von der Australia & New Zealand Banking Group. "Selbst wenn sich das Wachstum auf einstellige Werte abschwächt, wird Taiwan dank des hohen Niveaus im ersten Quartal weiterhin zu den leistungsstärksten Volkswirtschaften Asiens gehören."

Das Statistikamt erklärte das enorme Wachstum mit starken Exporten, Investitionen und einem kräftigen privaten Konsum. Die Binnennachfrage habe demnach etwas mehr als vier Prozentpunkte zum Wachstum im ersten Quartal beigetragen. Taiwans Exporte gelten als das Rückgrat der Wirtschaft des Inselstaates. Sie erreichten im März einen Höchststand und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um fast 62 Prozent.

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