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Vorerst sei die aktuelle Politik jedoch gut aufgestellt, um den Arbeitsmarkt zu stützen und die Inflation wieder in Richtung des Ziels von zwei Prozent zu drücken. Dabei müssten die Auswirkungen früherer Zölle und der Energiepreise vollständig durchschlagen, so der Fed-Vize.
Die rasche Abfolge von Schocks durch den Nahost-Konflikt und die Handelspolitik berge die Gefahr, dass sich die Inflation verfestige, erklärte der Notenbanker weiter. Der Konflikt und der Anstieg der Kraftstoffpreise dürften die Nachfrage zwar nur gedämpft beeinflussen, den Preisdruck jedoch erhöhen. Zudem beobachte er die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) genau. Diese könne die Inflation dämpfen, falls sie rasch zu Produktivitätssteigerungen führe.
"Der Optimismus in Bezug auf KI könnte bereits heute Investitionen und Konsum ankurbeln, noch bevor sich diese Produktivitätsgewinne vollständig materialisieren", so Jefferson. Sollten jedoch zunächst die Ausgaben und Investitionen für KI steigen, könnte dies den Preisdruck weiter anfachen. Die Fed entscheidet am 28. und 29. Juli über die Leitzinsen. Nach jüngsten Daten zur Abschwächung der Verbraucherpreise im Juni rechnen Händler derzeit nicht mit einer Zinserhöhung in diesem Monat.