Japans Industrieproduktion legt im Juli stark zu

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Japans Industrie produziert so viel wie schon seit 2014 nicht mehr
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Japans Industrie hat ihre Produktion im Juli so stark gesteigert wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten Unternehmensumfrage hervor. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe von S&P Global sank zwar leicht auf 54,7 Punkte von 54,8 Zählern im Juni, hielt sich damit aber deutlich über der Wachstumsschwelle von 50. Der für die Produktion maßgebliche Teilindex kletterte auf den höchsten Stand seit Februar 2014.

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Zudem verzeichneten die Hersteller den stärksten Anstieg bei den Neuaufträgen seit gut fünf Jahren. Das Wachstum im Dienstleistungssektor schwächte sich hingegen ab. Der entsprechende Index fiel auf 51,9 von 52,2 Punkten. Der zusammenfassende Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleister stieg auf 53,1 von 52,8 Zählern und erreichte damit den höchsten Wert seit Februar.

Die Kerninflation in Japan ist im Juni den fünften Monat in Folge unter dem Ziel der Notenbank (BoJ) geblieben. Die Kernverbraucherpreise stiegen laut Regierungsdaten vom Freitag um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Grund dafür waren staatliche Subventionen für Kraftstoffe, die den Anstieg der Rohstoffkosten infolge des Nahost-Konflikts ausglichen. Die Kerninflationsrate, die die schwankungsanfälligen Preise für frische Lebensmittel ausklammert, entsprach den Markterwartungen. Im Mai hatte der Anstieg bei 1,4 Prozent gelegen.

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