Iran-Krieg könnte Aufwärtsdruck auf den Franken verstärken

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Bereitschaft hoch, bei Bedarf am Devisenmarkt zu intervenieren
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Die Schweizerische Nationalbank (SNB) rechnet damit, dass der Iran-Krieg den Aufwärtsdruck auf den Schweizer Franken verstärken könnten. Aufgrund der unsicheren Lage bleibe die Bereitschaft hoch, bei Bedarf am Devisenmarkt zu intervenieren, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Protokoll der jüngsten Zinssitzung hervorgeht. Damit solle einer raschen und übermäßigen Stärkung der Währung entgegengetreten werden, welche die Preisstabilität in der Schweiz gefährden würde.

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"Die Inflation dürfte aufgrund der höheren Energiepreise in der kurzen Frist zunehmen, aber über den gesamten Zeitraum im Bereich der Preisstabilität bleiben," hieß es in dem Protokoll. Jedoch bleibe die Unsicherheit über die Wirtschafts- und Inflationsaussichten aufgrund der Situation im Nahen Osten hoch, erklärte die SNB. "Sollte die Passierbarkeit der Straße von Hormuz noch länger beeinträchtigt bleiben, könnte sich die Lage an den Energiemärkten zusätzlich verschärfen. Das Wirtschaftswachstum könnte schwächer und die Inflation höher ausfallen als erwartet," so die Notenbank.

Im Juni hatte die SNB ihren Leitzins bei null Prozent belassen. Trotz des durch höhere Energiepreise bedingten Inflationsanstiegs habe sich der mittelfristige Inflationsausblick kaum verändert, erklärte die Notenbank damals. Zudem sei sie bereit, bei Bedarf am Devisenmarkt zu intervenieren, um eine rasche und übermäßige Aufwertung des Frankens zu verhindern. Die Schweizer Jahresinflation sank im Juni um einen Zehntelprozentpunkt auf 0,5 Prozent.

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