Investor KKR verkauft mehr Aktien von Raumfahrtkonzern OHB

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KKR lässt seine Beteiligung auf knapp 20 Prozent abschmelzen
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Der Finanzinvestor KKR hat sich angesichts der hohen Nachfrage von mehr Aktien des deutschen Raumfahrtkonzerns OHB getrennt als ursprünglich geplant. KKR habe die Platzierung eines Teils seines Anteilspakets um 50 Mio. Euro aufgestockt, teilte OHB mit. Insgesamt seien damit drei Millionen Aktien aus dem Besitz von KKR und aus einer Kapitalerhöhung zum Festpreis von je 300 Euro bei Investoren untergebracht worden.

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OHB will mit der deutlichen Ausweitung des Streubesitzes, die einer Rückkehr an die Börse gleichkommt, vom Raumfahrt-Boom profitieren. Das Unternehmen sieht sich nun als Kandidat für den deutschen Nebenwerteindex MDax. Am Mittwoch hatte die Aktie bei 374,50 Euro geschlossen.

Der "Re-IPO" soll am Freitag an der Frankfurter Börse mit Vorstandschef Marco Fuchs gefeiert werden. Die Kleinaktionäre haben noch bis zum 8. Juli Zeit, neue Aktien aus der Kapitalerhöhung zu zeichnen. Der Streubesitz von OHB steigt dann von bisher 5,7 auf mehr als 20 Prozent. Der Investor KKR, der erst vor gut zwei Jahren zu einem Bruchteil des heutigen Kurses eingestiegen war und bisher 29 Prozent an OHB hielt, lässt seine Beteiligung auf knapp 20 Prozent abschmelzen. Die Eigentümerfamilie Fuchs lässt sich von 65 auf gut 60 Prozent verwässern.

COLOGNE - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/AFP/INA FASSBENDER

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