Insider: SpaceX-Börsengang fast vierfach überzeichnet

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250 Mrd. Dollar nachgefragt gegenüber Angebot von 75 Mrd. Dollar
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Der Raumfahrtkonzern SpaceX von Elon Musk stößt mit seinem geplanten Börsengang auf wachsendes Interesse bei Investoren. Für das bisher größte Debüt der Börsengeschichte liege die Nachfrage bei mehr als 250 Milliarden Dollar, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag. Damit übersteigt das Interesse das angestrebte Volumen von 75 Mrd. Dollar um ein Vielfaches. Die Zeichnungen seien dreieinhalb- bis viermal so hoch wie das geplante Angebot, so die Insider.

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Dies bestätigt Berichte der Nachrichtenagentur Reuters vom Freitag über eine starke Nachfrage. Demnach haben vor allem langfristig orientierte Fonds umfangreiche Aufträge erteilt. Musk selbst hat sich einem der Insider zufolge kurzzeitig an Online-Treffen mit potenziellen Investoren beteiligt. Eine Stellungnahme von SpaceX lag zunächst nicht vor.

Die Werbetour für den Börsengang läuft derzeit noch. Am Dienstag stand ein Treffen von SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell und Finanzchef Bret Johnsen mit rund 300 institutionellen Investoren bei der Bank Morgan Stanley in Manhattan auf dem Programm, wie eine mit den Plänen vertraute Person sagte. Die endgültige Zuteilung der Aktien wird für Donnerstagnachmittag erwartet.

Um Investoren zu überzeugen, verweist das Unternehmen von Tesla-Chef Musk bei seinen Präsentationen auf neue Märkte in Billionenhöhe. Neben dem dominierenden Raketengeschäft und dem Satelliten-Internet Starlink rückt SpaceX dabei Künstliche Intelligenz (KI) in den Fokus. Der Konzern sieht in diesem Bereich einen potenziellen Markt von 23 Billionen Dollar. Da der Ausbau von Rechenzentren in den USA wegen regulatorischer Hürden und Stromengpässen hinter China zurückbleibe, will SpaceX Datenzentren im Weltall aufbauen.

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