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"Die Unternehmen hoffen auf stärkere Impulse aus den internationalen Absatzmärkten", so Wohlrabe weiter. Bezogen auf einzelne Branchen zeigt sich ein gemischtes Bild: Die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen sind weiterhin sehr optimistisch, gleiches gilt für die Getränkehersteller. "Auch im Maschinenbau und bei den Nahrungsmittelherstellern ist die Zuversicht zurück", betonte das Ifo-Institut. Zuletzt hatten die Unternehmen dort eher mit rückläufigen Auslandsumsätzen gerechnet.
In der Automobilindustrie legten die Exporterwartungen zwar ebenfalls zu, blieben aber im negativen Bereich. Der Branche machen US-Zölle und die wachsende Konkurrenz durch chinesische E-Autobauer zu schaffen. Einen deutlichen Rückschlag mussten die Hersteller von elektronischen und optischen Erzeugnissen verkraften: Sie rechnen mit sinkenden Exporten. Auch die Hersteller von Metallerzeugnissen erwarten rückläufige Auslandsumsätze, so das Münchner Institut.
Von Jänner bis Mai wuchsen die deutschen Warenexporte um drei Prozent auf mehr als 676 Milliarden Euro. "Die Welt kauft weiterhin deutsche Produkte", sagte der Präsident des Außenhandelsverbandes BGA, Dirk Jandura. "Doch der Welthandel wird volatiler, politischer und härter umkämpft." Deutschland brauche dafür eine langfristige Handelsstrategie, die neue Märkte erschließe, bestehende Partnerschaften stärke und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig sichere.