Hynix will mit US-Zweitnotiz 29 Milliarden Dollar einnehmen

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Hynix will zusätzliches Geld einsammeln
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Der Speicherchip-Hersteller SK Hynix strebt für seine geplante Zweitnotiz an der Wall Street einen Emissionserlös von bis zu 29 Mrd. Dollar an. Das Volumen könne sich im Verlauf des Preisbildungsverfahrens noch ändern, gab der südkoreanische Konzern am Mittwoch in einer Pflichtmitteilung bekannt. Für den Gang an die US-Technologiebörse Nasdaq würden 17,79 Millionen neue Aktien ausgegeben, die dort über sogenannte American Depositary Receipts (ADRs) gehandelt werden können.

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Hynix will die Einnahmen aus der Zweitnotiz vor allem zum Ausbau der Produktionskapazitäten nutzen. Der Handelsstart in den USA sei für den 10. Juli geplant.

Außerdem erhofft sich das Unternehmen eine größere Beachtung bei US-Investoren. Mit einem Volumen von 29 Milliarden Dollar (25,5 Mrd. Euro) wäre das Debüt von Hynix die größte ADR-Emission der US-Geschichte. Den bisherigen Rekord hält der chinesische Online-Händler Alibaba mit einem Emissionsvolumen von 21,8 Milliarden Dollar im Jahr 2014.

SK Hynix ist der führende Anbieter sogenannter HBM-Speicher (High Bandwidth Memory) mit einem Weltmarktanteil von 61 Prozent. Diese margenstarken Hochleistungschips werden in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt. Wegen der rasant wachsenden Nachfrage investiert die Branche Milliarden in den Bau neuer Werke. Hynix will die Produktion in den kommenden fünf Jahren verdoppeln. Die Regierung Südkoreas drückt dabei aufs Tempo und will die heimischen Anbieter Hynix und Samsung bei ihren Bemühungen unterstützen.

Insider hatten vor einigen Monaten für die Hynix-Zweitnotiz einen Emissionserlös von etwa 14 Milliarden Dollar als Zielmarke genannt. Seither hat sich der Aktienkurs dank sprudelnder Gewinne nahezu verdreifacht. Hynix ist inzwischen Mitglied im Club der Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als einer Billion Dollar und hat Samsung als wertvollsten börsennotierten Konzern Südkoreas abgelöst.

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