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Der britische Konsumgüterkonzern Unilever hat im zweiten Quartal dank höherer Preise und Absatzmengen die Umsatzerwartungen des Marktes übertroffen. Das bereinigte Umsatzwachstum lag in dem am 30. Juni abgelaufenen Vierteljahr bei 5,8 Prozent, wie der Hersteller von Dove-Seife und Axe-Deodorant am Dienstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 4,3 Prozent gerechnet.
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Für das Gesamtjahr 2026 erwartet der Konzern nun ein bereinigtes Umsatzwachstum in der Spanne des langfristigen Ziels von vier bis sechs Prozent. Zuvor hatte Unilever ein Wachstum am unteren Ende dieser Spanne in Aussicht gestellt. Unter dem im vergangenen Jahr angetretenen Chef Fernando Fernandez richtet sich Unilever verstärkt auf die Bereiche Schönheit und Wohlbefinden aus. Zudem fusioniert der Konzern seine Lebensmittelsparte mit dem Gewürzhersteller McCormick. Der Nahost-Konflikt belastet die Konsumgüterbranche mit höheren Kosten, die diese an die Verbraucher weiterreicht.