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Dass die Handelsbilanz negativ ausgefallen ist, sei vor allem einem weiter steigenden Handelsbilanzdefizit mit China geschuldet, so die Behörde. Die Importe aus dem Einparteienstaat stiegen um 17,7 Prozent. Auch aus der Schweiz (+10,7 Prozent), Polen (+9,1 Prozent), Italien (+6,2 Prozent) und Deutschland (+2,3 Prozent) wurde mehr importiert. Bei der Betrachtung der wichtigsten Importländern wurde aus den USA (-18,7 Prozent) und den Niederlanden (-6,2 Prozent) weniger eingeführt.
Im Handel mit den bedeutendsten Exportpartnern zeigte der Handel mit den Vereinigten Staaten (-14,6 Prozent) einen Rückgang. Ansonsten gab es nur Zuwächse bei den Top-10-Abnehmern österreichischer Waren. Die stärksten Steigerungen gab es bei den Exporten ins Vereinigten Königreich (+14,7 Prozent), in die Schweiz (+7,9 Prozent) sowie nach Italien (+5,6 Prozent) und Deutschland (+4,2 Prozent).
Die Handelsbilanz innerhalb der EU ist für Österreich leicht positiv ausgefallen, zeigen die Daten der Statistikbehörde weiters. So wurden Waren im Wert von 33,12 Mrd. Euro (+2,6 Prozent) aus den EU-Partnerstaaten importiert und Waren im Wert von 33,73 Mrd. Euro (+4,2 Prozent) exportiert. Der Außenhandel mit Drittstaaten ergab sich hingegen ein Handelsbilanzdefizit mit Drittstaaten von 1,80 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zeitigte sich eine Zunahme bei den Importen (+3,8 Prozent auf 17,55 Mrd. Euro) und bei den Exporten (+1,8 Prozent auf 15,75 Mrd. Euro).
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/GEORG HOCHMUTH