Geöffnete Leitbörsen in Asien schließen mit Gewinnen

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In Südkorea setzte der Kospi seine Rekordrally fort
 © APA/APA/AFP/JUNG YEON-JE
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Die neuen Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump haben am Montag die Anleger an den in Asien geöffneten Börsen kaum beunruhigt. In Südkorea setzte der Kospi seine Rekordrally mit einem Anstieg um 0,7 Prozent fort, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong mit einem Kurssprung um 2,4 Prozent deutliche Gewinne einfuhr. Der australische ASX jedoch gab um 0,6 Prozent nach.

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Richter des Obersten Gerichtshof der USA entzogen Trump am Freitag die rechtliche Grundlage für Zölle, die der Präsident gegen zahlreiche Länder verhängt hatte. Nur wenige Stunden danach kündigte er neue Zölle für alle Länder der Welt an, zunächst in 10-prozentiger Höhe, die dann später noch auf 15 Prozent erhöht wurden. Dies belastete an den Devisenmärkten den US-Dollar und die Futures an den US-Börsen.

Laut Marktbeobachter Jim Reid von der Deutschen Bank hinterlassen Trumps Ankündigungen "ein erhebliches Maß an Unsicherheit". Er begründete die davon ungetrübte Rally in Hongkong auch mit einer Erholung, nachdem der Hang Seng dort zuletzt seinem niedrigsten Stand seit Anfang Februar erreicht hatte.

An den Börsen in Japan und Festland-China wurde feiertagsbedingt nicht gehandelt. In Tokio wurde der "Geburtstag des Kaisers" gefeiert und in Shanghai sowie Shenzhen pausierte das Börsengeschäft ein letztes Mal anlässlich des chinesischen Neujahrsfestes. Erst am Dienstag wird dort der Handel nach einer mehr als einwöchigen Pause wieder aufgenommen.

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