Franken-Kredite: Addiko bildet Rückstellung in Millionenhöhe

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Die auf Zentral- und Osteuropa spezialisierte Addiko Bank wird eine Rückstellung zwischen 33,1 Mio. und 48,8 Mio. Euro bilden. Grund sind höchstgerichtliche Entscheidungen in Kroatien und Slowenien im Zusammenhang mit Rechtsansprüchen aus Franken-Krediten, gab das Institut am Mittwoch bekannt. Die Urteile ergingen gegen andere Banken, dürften aber weitreichende Auswirkungen für den Bankensektor in den beiden Ländern haben, hieß es. Die Finanzprognose wird ausgesetzt.

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Laut Addiko geht es im kroatischen Urteil um die Berechnungsmethode von Überzahlungen bei der gesetzlichen Konvertierung von Franken-Krediten. In Slowenien seien Ansprüche von Geldhäusern auf Ausgleichszahlungen betroffen, wenn in Schweizer Franken abgeschlossene Kreditverträge für nichtig erklärt wurden.

Trotz bestehender Unsicherheiten über Details der Urteile würden diese die Rückstellung für den Halbjahresabschluss 2026 notwendig machen, schreibt die Bank, die aktuell in einem Übernahmekampf zwischen der Raiffeisen Bank International (RBI) und der Nova Ljubljanska Banka (NLB) steht. Regulatorische Kapitalanforderungen werde die Addiko trotz der finanziellen Belastung durch die Urteile weiterhin deutlich übertreffen.

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