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Bisher war das Unternehmen von einem Umsatzanstieg um fünf bis zehn Prozent und einem Gewinn von 168 bis 184 (Vorjahr: 160) Mio. Euro ausgegangen. "Wir erreichen 2026, was wir ursprünglich für 2027 geplant hatten, und investieren gleichzeitig weiter in die nächste Wachstumsphase", erklärte Vorstandschef Oliver Behrens. Im Februar 2027 werde man sich neue, noch höhere mittelfristige Ziele setzen.
Den Börsianern reichten die Aussichten offenbar nicht aus: Die FlatexDegiro-Aktie brach um mehr als fünf Prozent ein.
FlatexDegiro gewinne zum einen mehr Neukunden, zum anderen handelten die bestehenden Kunden mehr, erklärte der Vorstand das Umsatzwachstum. "Gleichzeitig tragen höhere Barbestände der Kunden in einem positiveren Zinsumfeld, ein wachsendes FlatexWertpapierkreditbuch und eine aktivere Treasury-Strategie weiterhin zur Ausweitung des Zinsertrags bei." Zugleich halte FlatexDegiro die Kosten im Zaum. Die anstehenden Rentenreformen und das zunehmende Engagement von Privatanlegern an den Börsen sollen das Wachstum weiter nach oben treiben.