Fed-Direktorin Cook: "Bereit zu handeln" bei hoher Inflation

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Cook hält es aber für ratsam, sich noch etwas Zeit zu lassen
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Aus dem Führungskreis der US-Notenbank wird der Ruf nach einer Zinserhöhung lauter, sollte die Inflation nicht bald abebben. Entsprechend äußerte sich Fed-Direktorin Lisa Cook am Mittwoch. Sie sei dann "bereit zu handeln". Doch halte sie es für ratsam, sich noch etwas Zeit zu lassen, um zu beobachten, wie sich die Teuerung entwickle: "Für die Zukunft bin ich jedoch der Ansicht, dass die Risiken für eine höhere Inflation weiterhin überwiegen", sagte sie in Washington.

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Auch ihr Kollege Christopher Waller äußerte sich jüngst ähnlich. Die US-Notenbank müsse möglicherweise handeln, sofern in den kommenden Monaten keine eindeutigen Belege für eine nachlassende Inflation vorlägen.

Die Ölpreise sind im Zuge des Iran-Krieges gestiegen, was auch die US-Verbraucher zu spüren bekommen. Die Jahresteuerungsrate sank im Juni zwar auf 3,5 Prozent, bleibt jedoch relativ hoch. US-Notenbankchef Kevin Warsh erklärte im Kongress, mit dem Rückgang könne sich die Federal Reserve nicht zufrieden geben. Der Auftrag zur Preisstabilität sei damit nicht erfüllt. Er betonte, die Notenbank werde mit der "richtigen Geldpolitik" dafür sorgen, dass der Inflationsschub der letzten Jahre der Vergangenheit angehöre. An den Finanzmärkten wird damit gerechnet, dass die Notenbank auf ihrer Sitzung Ende des Monats noch stillhält und die Zinszügel dann im September anzieht.

WASHINGTON - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES/KEVIN DIETSCH

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