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Auch ihr Kollege Christopher Waller äußerte sich jüngst ähnlich. Die US-Notenbank müsse möglicherweise handeln, sofern in den kommenden Monaten keine eindeutigen Belege für eine nachlassende Inflation vorlägen.
Die Ölpreise sind im Zuge des Iran-Krieges gestiegen, was auch die US-Verbraucher zu spüren bekommen. Die Jahresteuerungsrate sank im Juni zwar auf 3,5 Prozent, bleibt jedoch relativ hoch. US-Notenbankchef Kevin Warsh erklärte im Kongress, mit dem Rückgang könne sich die Federal Reserve nicht zufrieden geben. Der Auftrag zur Preisstabilität sei damit nicht erfüllt. Er betonte, die Notenbank werde mit der "richtigen Geldpolitik" dafür sorgen, dass der Inflationsschub der letzten Jahre der Vergangenheit angehöre. An den Finanzmärkten wird damit gerechnet, dass die Notenbank auf ihrer Sitzung Ende des Monats noch stillhält und die Zinszügel dann im September anzieht.
WASHINGTON - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES/KEVIN DIETSCH