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Die Erdgaspreise lägen noch immer rund 40 Prozent höher als vor dem Krieg und neue Schocks wie die Hitzewelle in Europa oder das Wetterphänomen Super-El-Nino könnten die Lebensmittelpreise in die Höhe treiben.
Der belgische Notenbankchef Pierre Wunsch zeigte sich gelassener und erklärte, der kriegsbedingte Schock bei den Energiepreisen scheine sich in den Marktpreisen nicht mehr widerzuspiegeln. Er warnte davor, mit einer Zinserhöhung zu lange zu warten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte die Zinsen am 11. Juni von 2,0 auf 2,25 angehoben, um die Auswirkungen des durch den Iran-Krieg ausgelösten Ölpreisanstiegs einzudämmen. Nun debattieren die Währungshüter über die Notwendigkeit eines Folgeschritts.