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Vorsicht prägt vor dem US-Zinsentscheid am Abend das Geschehen, hieß es aus dem Handel. Mit belastenden Effekten von der US-Notenbanksitzung ist nicht zu rechnen, schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tagesausblick. Die Währungshüter werden den geldpolitischen Kurs nach Einschätzung der Experten voraussichtlich fortsetzen und vorerst keine raschen Leitzinserhöhungen in Aussicht stellen.
Mit Abstand am tiefsten im Minus notierten die Aktien der Autobauer. Am Vorabend hatte BMW mit gekappten Prognosen die Anleger geschockt. Gründe sind die Marktschwäche in China und der Iran-Krieg. Gleich mehrere Experten sprachen von einer "großen" oder "bedeutenden" Gewinnwarnung. Die Kürzung an sich ist laut dem Deutsche-Bank-Analysten Tim Rokossa keine Überraschung, sehr wohl aber deren Ausmaß.
Für die BMW-Aktien ging es in der Früh in der Spitze um zwölf Prozent abwärts, erst bei knapp 60 Euro konnten sie sich auf einem Tief seit 2020 fangen. Zuletzt war der Abschlag dann noch 6,5 Prozent groß. JPMorgan-Analyst Jose Asumendi sprach von einem Weckruf für die gesamte Branche. Mercedes-Benz gaben um drei Prozent nach. Titel von Volkswagen büßten 2,2 Prozent ein.
In der Gunst der Anleger am weitesten oben zeigten sich die Technologiewerte. Hier kletterten die Aktien von ASM International, ASML und BE Semiconductor um jeweils mindestens zwei Prozent in die Höhe.
LA DÉFENSE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON