Europas Leitbörsen uneinheitlich - Techwerte dank ASML höher

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Euro-Stoxx-50 gewinnt dünne 0,11 Prozent
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Die europäischen Börsen haben sich am Mittwochmittag uneinheitlich präsentiert. Gute Geschäftszahlen von ASML unterstützen die Anlegerstimmung. "Der niederländische Chipausrüster hat nicht nur starke Quartalszahlen vorgelegt, sondern auch den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben", so Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. "Das könnte der gesamten Halbleiterbranche neuen Rückenwind geben."

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Der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 kletterte gegen Mittag um dünne 0,11 Prozent auf 6.286,81 Punkte. Der DAX büßte in Frankfurt 0,80 Prozent auf 24.946,21 Punkte ein. Außerhalb des Euroraums tendierte der Schweizer SMI kaum verändert, während der britische FTSE 100 um 0,2 Prozent auf 10.508,70 Zähler nachgab. Hier belasteten Verluste der Rohstoffwerte.

Angesichts der angelaufenen Berichtssaison herrschte aber weiterhin Zurückhaltung. "Mit den ersten Quartalszahlen der großen US-Banken hat die Berichtssaison begonnen - und die Messlatte liegt extrem hoch", betonte Molnar. "Die Banken liefern teilweise geradezu absurde Gewinne und setzen die Erwartungen für die gesamte Berichtssaison auf ein neues Niveau."

Stärkster Sektor waren die Technologiewerte dank der Gewinne der ASML-Aktie, die um 3,9 Prozent stieg. Starke Quartalszahlen und ein noch optimistischerer Blick auf das Gesamtjahr hatten dem Wert frischen Schwung verliehen. Prosus, die um 3,8 Prozent anzogen, profitierten unterdessen von der starken Entwicklung der Beteiligungen in Fernost.

Unter den ebenfalls gesuchten Luxuswerten lieferten Richemont die Vorgaben. Überraschend starke Umsatzzahlen gaben der Aktie des Schweizer Schmuck- und Uhrenherstellers Auftrieb. Der Wert zog um 5,7 Prozent an. Analyst Adam Cochrane von der Deutschen Bank schrieb von einem soliden Quartalsbericht, der ein positives Signal für die gesamte Luxusbranche setze. So gewannen Kering 2,7 Prozent und LVMH 1,8 Prozent.

Unter den kleineren Werten ragten Aktien von DocMorris heraus. Zuletzt ging es um 5,8 Prozent nach oben. Die Aktie setzte damit ihren Höhenflug fort und markierte neue Jahreshochs. Die Versand-Apotheke hatte mit einem starken Wachstum im Geschäft mit rezeptpflichtigen Medikamenten die Erwartungen übertroffen. Analysten sehen das Unternehmen nun auf Kurs, operativ die Gewinnschwelle zu erreichen.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HANS PUNZ

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