Europas Leitbörsen überwiegend leichter, Euro-Stoxx-50 -0,1%

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Ruhiger Aktienhandel zur Wochenmitte
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Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch leicht nachgegeben. Marktteilnehmer sprachen von einem zurückhaltenden Geschäft. Die Blicke richteten sich auf das Notenbankforum der Europäischen Zentralbank in Sintra, merkte Marktanalyst Timo Emden von Emden Research an. "Anleger dürften jede Formulierung auf mögliche geldpolitische Hinweise abklopfen, insbesondere mit Blick auf den weiteren Zinskurs und den Umgang der Notenbanken mit anhaltenden Inflationsrisiken", so Emden.

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Am Mittag verlor der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 0,11 Prozent auf 6.320,84 Punkte. In Frankfurt legte hingegen der DAX 0,26 Prozent auf 25.061,57 Einheiten zu. Leicht negativ sah es außerhalb des Euroraums aus: Der Schweizer SMI büßte 0,21 Prozent auf 14.164,20 Punkte ein. Für den britischen FTSE 100 ging es um 0,19 Prozent auf 10.477,69 Punkte nach unten.

Insgesamt hielten sich die Kursveränderungen in Grenzen, und Nachrichten waren rar. Etwas stärkere Verluste erlitten die Aktien von Schneider Electric. Der französische Konzern verstärkt sich bei industrieller KI. Dafür übernimmt das Unternehmen für 3,1 Milliarden US-Dollar (rund 2,7 Mrd Euro) den US-Software-Hersteller Cognite. Die kanadische Bank RBC hält den Kauf des Industriesoftware-Unternehmens zwar für nicht günstig, aber strategisch sinnvoll. Die Aktien von Schneider sanken um 2,1 Prozent.

Zu den Verlierern gehörten auch AB Foods. Das Unternehmen hatte im dritten Quartal Umsatzrückgänge verzeichnet. Die Aktie verlor zwei Prozent. Im Luxussektor, der erneut schwächelte, fielen Richemont um 2,2 Prozent. Santander hatte den Schweizer Standardwert auf "Neutral" abgestuft. Die Aktien von Kering setzten ihre Abwärtsbewegung vom Vortag fort und verloren weitere 1,2 Prozent.

Besser kamen Neuigkeiten zu Lonza an. Das Schweizer Unternehmen baut seine strategische Zusammenarbeit mit einem führenden US-Biopharmaunternehmen aus. Der kumulierte Auftragswert der neuen Vereinbarung hat ein Potenzial von mehreren Milliarden Franken.

LA DÉFENSE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/XAVIER GALIANA

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