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Die Vorgaben sind am Freitag durchwachsen angesichts erholter Aktienmärkte in Asien bei andererseits wieder etwas höheren Ölpreisen. Weiterhin befindet sich der Iran-Krieg im Fokus der Anleger. Trotz aller Angriffe arbeiten Washington und Teheran laut der US-Regierung weiter an einer diplomatischen Lösung des Konflikts. "Die Vereinigten Staaten setzen sich weiterhin für eine Lösung ein, und die technischen Gespräche laufen weiter", sagte ein Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur. "Der Markt scheint die jüngsten Spannungen zwischen den USA und dem Iran eher als Belastung für den Waffenstillstandsprozess denn als vollständigen Zusammenbruch zu sehen", sagte Warren Patterson, Rohstoffstratege der ING Groep in Singapur der Nachrichtenagentur Bloomberg.
Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet hat überraschend ein Übernahmeangebot des Finanzinvestors Apollo Global angenommen. Easyjet habe das Angebot von Apollo Global über 7,15 Pfund je Aktie grundsätzlich zugestimmt, teilte die Fluggesellschaft am Freitag mit. Apollo stach den US-Investor Castlelake aus, der 6,90 Pfund je Aktie für Easyjet geboten hatte. Erst am Sonntag hatte Easyjet mitgeteilt, eine Grundsatzvereinbarung mit Castlelake geschlossen zu haben, die die Fluggesellschaft mit bis zu 5,5 Mrd. Pfund (umgerechnet 6,4 Mrd. Euro) bewerte. Die Easyjet-Werte legten im Frühhandel um satte 14,2 Prozent auf 6,72 Pfund zu.
Nach der Sitzung des VW-Aufsichtsrates zu möglichen weiteren Einsparungen bekräftigt Konzernchef Oliver Blume das Ziel, den Autobauer neu auszurichten. Der Vorstand treibe die Transformation weiter voran, teilte Blume in einem Statement mit. "Mit unserem Zukunftsplan stellen wir den Konzern auch in einem global massiv herausfordernden Umfeld noch robuster und wettbewerbsfähiger auf." Blume sprach von der "umfassendsten Neuausrichtung der Konzerngeschichte". Die VW-Vorzugsaktie stieg um 0,8 Prozent.
Der durch US-Glyphosatklagen von hohen Schulden belastete Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer verschafft sich durch einen Milliardendeal mit der Beteiligungsgesellschaft Apollo mehr finanziellen Spielraum. Apollo erhalte eine Minderheitsbeteiligung an einer neuen Gesellschaft, in die Bayer sein Geschäft mit reversiblen Langzeit-Verhütungsmitteln (LARC) einbringe, teilte der DAX-Konzern mit. Dadurch sichert sich Bayer den Angaben zufolge 3 Milliarden Euro Eigenkapital. Die Bayer-Anteilsscheine legten um 0,4 Prozent zu.