Europas Leitbörsen schließen überwiegend tiefer

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Neue Rekorde bei Euro-Stoxx-50 und DAX
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Europas Aktienmärkte haben am Montag überwiegend tiefer geschlossen. Der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 erreichte im frühen Handel zwar ein weiteres Rekordhoch, drehte danach aber ins Minus und schloss 0,2 Prozent tiefer bei 6.398 Punkten. Der Frankfurter DAX übersprang erstmals in seiner Geschichte die Marke von 25.900 Punkten, verlor im Verlauf etwas und drehte dann schließlich doch mit 0,15 Prozent auf 25.818 Punkte ins Plus.

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Außerhalb des Euroraums sank der Schweizer SMI um 0,9 Prozent auf 14.302 Punkte. Der britische FTSE-100 büßte 0,3 Prozent auf 10.652 Zähler ein.

Aktien aus der europäischen Rüstungsbranche erhielten neben dem anstehenden NATO-Gipfel auch Auftrieb von einem Übernahmevorhaben in Frankreich. Der Luft- und Raumfahrtkonzern Thales will sich im Bereich der Kriegsführung unter Wasser sowie im Navigationsbereich stärken und deshalb den Unterwasserdrohnen-Spezialisten Exail Technologies erwerben. Die Thales-Papiere zogen um fast 2 Prozent an auf den höchsten Stand seit Ende April. Exail gewannen mehr als 2 Prozent auf 125,10 Euro und blieben damit unter dem geplanten Angebotspreis von 134 Euro.

Gefragt waren auch in Frankfurt Aktien aus dem Rüstungssektor. Rheinmetall gewannen an der DAX-Spitze 3,4 Prozent. Renk stieg um 4 Prozent, Hensoldt um 6,1 Prozent. TKMS stiegen sogar um 11,1 Prozent. Wie die kanadische Tageszeitung "The Globe and Mail" berichtet, hat Ottawa informierten Kreisen zufolge das deutsche Unternehmen aus Kiel für den Bau der neuen kanadischen U-Boote ausgewählt.

Die Aktien von Easyjet reagierten mit einem Kurssprung auf den höchsten Stand seit fast viereinhalb Jahren auf ein von der Billigfluglinie akzeptiertes Übernahmeangebot des US-Investors Castlelake. Die Papiere der Briten schlossen fast 10 Prozent im Plus bei knapp 611 Pence. Wie beide Unternehmen mitteilten, stimmte Easyjet einer fünften Kaufofferte von Castlelake über 690 Pence je Aktie "im Grundsatz" zu. Die anderen Gebote - zuletzt 650 Pence - hatte der Billigflieger alle als nicht werthaltig genug abgelehnt.

Für die Anteilsscheine von ITV ging es leicht um 0,06 Prozent aufwärts, nachdem sich die TV-Senderkette mit dem PayTV-Unternehmen Sky auf den Verkauf der ITV-Sparte Media & Entertainment für umgerechnet mehr als 1,8 Milliarden Euro geeinigt hatte. Entstehen soll der Mitteilung von Sky zufolge ein führender britischer Streaminganbieter als Alternative zu den globalen Streaming-Giganten.

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