Europas Leitbörsen schließen überwiegend tiefer

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Die schwachen internationalen Vorgaben haben die europäischen Märkte am Dienstag überwiegend in Mitleidenschaft gezogen. Durch die Bank dominierten Gewinnmitnahmen bei den im Zuge des Hypes rund um Künstliche Intelligenz (KI) heiß gelaufenen Halbleitertiteln das Geschehen.

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Zum Handelsende gab der Euro-Stoxx-50 um 1,28 Prozent auf 6.230,55 Punkte nach. Der deutsche DAX verlor 0,98 Prozent auf 24.893,58 Zähler und der französische CAC 40 zeigte sich ebenfalls schwach. Besser lief es bei den defensiv ausgerichteten Indizes außerhalb des Euroraums. In London gab der FTSE-100 um geringe 0,09 Prozent auf 10.428,85 Punkte nach. Der Schweizer SMI stieg sogar um 0,4 Prozent.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 standen Rohstofftitel mit den sinkenden Metallpreisen am stärksten unter Druck. Massiv verkauft wurden auch Technologiewerte im Sog der asiatischen Branchenschwäche.

Im Euro-Stoxx-50 stand neben den Halbleitertiteln Infineon und ASML, die jeweils rund sechs Prozent verloren, der ebenfalls als KI-Profiteur geltende Energietechnikkonzern Siemens Energy mit minus 3,9 Prozent unter Druck. Im CAC-40 gab der Infineon-Konkurrent STMicro mit minus 8,5 besonders stark nach. Die konjunktursensiblen Industrie-, Bau- und Autoaktien wurden ebenfalls gemieden.

Zu den wenigen Gewinnern zählten die als defensiv geltenden Anteilsscheine von Unternehmen aus den Bereichen Medizin und Gesundheit sowie Lebensmittel und Getränke.

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