Europas Leitbörsen schließen ohne klare Richtung

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Iran weiter im Fokus, Warten auf Quartalszahlen und Hynix-Erstnotiz
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Europas Börsen haben am Freitag ohne klare Richtung geschlossen. Viele Anleger dürften derzeit neue Entwicklungen im Iran-Konflikt aber auch die bald anstehende Quartalsberichtssaison abwarten. Der Euro-Stoxx-50 beendete den Tag mit einem kleinen Minus von 0,23 Prozent und 6.269,97 Punkten. Der deutsche DAX ermäßigte sich um 0,20 Prozent auf 25.067,09 Zählern. Der britische FTSE befestigte sich um 0,24 Prozent auf 10.497,29 Punkte.

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Im Anlegerfokus stand der weiterhin ungelöste militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump bekräftigte das Ende der Waffenruhe im Iran-Krieg. Zugleich stimmten die USA laut Trump weiteren Gesprächen mit dem Iran zu. Die Regierung in Teheran habe darum gebeten, die Verhandlungen fortzusetzen, sagte Trump.

Schwach zeigten sich zum Wochenausklang Technologiewerte. Hier belasteten die Verluste der Halbleiteraktien, deren Erholung damit ausgelaufen zu sein scheint. ASML-Aktien fielen am Freitag um 2,1 Prozent und fanden sich unter den Tagesverlierern im Euro-Stoxx-50.

Die Augen waren auf den Start des südkoreanischen Halbleiterkonzerns SK Hynix an der Nasdaq gerichtet. "Das Volumen der Platzierung wird auf rund 28 Milliarden Dollar veranschlagt", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg. "Damit wäre die Transaktion eine der größten Aktienplatzierungen der Börsengeschichte und ein Stimmungsbarometer für den überhitzten KI-Sektor."

Stark entwickelten sich dagegen die Telekomwerte. Hier gaben Vodafone-Aktien mit einem kräftigen Plus von gut 12 Prozent den Takt vor. Der Vodafone-Großaktionär Emirates Telecom verkauft seine Beteiligung am britischen Telekomkonzern an den französischen Milliardär Xavier Niel für 112,5 britische Pence je Aktie. Der Kurs zog also in etwa auf das Niveau des Kaufpreises an.

Im ebenfalls festen Sektor der Reisewerte sprangen Aktien von Easyjet um über 14 Prozent nach oben. Der Rivale Apollo Global war dem US-Finanzinvestor Castlelake bei der sicher geglaubten Übernahme des britischen Billigfliegers zuvor gekommen. Laut den Briten soll im Übernahmepoker nun Apollo mit einem höheren Gebot zum Zuge kommen.

FRANKFURT - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/DANIEL ROLAND

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