
von
Der deutsche Leitindex fiel um 0,15 Prozent auf 25.371,10 Zähler. Außerhalb der Eurozone stieg hingegen der Schweizer Leitindex SMI um 0,06 Prozent auf 13.954,60 Punkte an, während der britische FTSE-100 0,24 Prozent auf 10.720,79 Einheiten gewann.
In Großbritannien gab es bei Hausbau-Aktien Kursfeuerwerke. Der Kurse von Taylor Wimpey, Persimmon und Barratt Redrow schnellten jeweils um mehr als elf Prozent nach oben. Zuvor hatte die britische Regierung ein Kreditprogramm für Erstkäufer neuer Häuser bekannt gegeben. Die Aktien des niederländischen Farben- und Lackeherstellers Akzo Nobel fielen um 0,67 Prozent; ihnen half auch ein positiver Kommentar der Analysten von Oddo BHF nicht.
In diesem Umfeld legte auch der Index der europäischen Bauwerte Stoxx Europe 600 Construction & Materials um 0,2 Prozent zu. An die Spitze des Branchentableaus schaffte es aber Oil & Gas mit einem Plus von 1,34 Prozent. Die Werte profitierten von den gestiegenen Ölpreisen.
Größter Verlierer in der Branchenübersicht war der Index der Rohstoffwerte. Sein Kurs fiel um über zwei Prozent, da durchwachsene Daten zur Entwicklung der Industrie Chinas die Preise für Metalle wie Kupfer nach unten zogen.
Unter den Verlierern war auch der Techwerte-Index, für den es um mehr als ein halbes Prozent nach unten ging. Auf die Stimmung drückte, dass der ChatGPT-Entwickler OpenAI nach einem neuen Zwischenfall das Training seiner leistungsstärksten KI-Modelle aussetzte. Bei dem Vorfall schaffte es ein KI-Modell in einem Test, Antworten von einem externen Chatbot zu bekommen, obwohl es eigentlich keinen Internet-Zugang haben sollte. Im Euro-Stoxx-50 waren denn auch Aktien wie die des Chipindustrie-Ausrüsters ASML und die des Telekomkonzerns Nokia sowie die es Energietechnikkonzerns Siemens Energy unter den größten Verlierern.