Europas Leitbörsen mit uneinheitlicher Tendenz im Frühhandel

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Euro-Stoxx-50 verliert 0,22 Prozent - Nach klaren Vortagesgewinnen
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Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch im Frühhandel keine gemeinsame Richtung gefunden, nachdem es am Vortag mit den Aktienkursen noch merklich nach oben gegangen war. Der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 fiel gegen zehn Uhr um 0,22 Prozent auf 6.294 Punkten. Am Dienstag hatte er 1,55 Prozent zugelegt. Für den DAX ging es um 0,18 Prozent auf 25.042 Einheiten nach oben. Außerhalb der Eurozone legte der Londoner FTSE-100 knappe 0,11 Prozent auf 10.508 Einheiten zu.

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Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer bleibt zur Wochenmitte auf Inflationsentwicklungen gerichtet, schrieben die Helaba-Analysten. So sorgt die Schnellschätzung der EWU-Teuerungsrate für Interesse, obwohl die nationalen Werte in den großen Euroländern bereits in den vergangenen Tagen veröffentlicht wurden. Die Entwicklungen waren unterschiedlich, auch wenn der Inflationsdruck wegen der niedrigeren Energiepreise gedämpft wurde, hieß es weiter.

In einer Branchenbetrachtung standen in Europa die Chemiewerte in der Gunst der Anleger am weitesten oben. Hier verteuerten sich die Titel von Air Liquide um 1,9 Prozent. Wenig verändert zeigten sich die Auto- und Technologietitel knapp im Plus. Verkaufsdruck gab es hingegen im Medienbereich, bei Konsumgüterherstellern und Reisekonzernen zu sehen.

Auf Unternehmensebene lag zur Wochenmitte eine dünne Meldungslage vor. Im Euro-Stoxx-50 eroberte die Rheinmetall-Aktie mit plus 3,8 Prozent den Spitzenplatz. Hier verwiesen Marktteilnehmer auf einen Erholungsbewegungen bei den Titel des Rüstungskonzerns. Am 2. Platz verteuerten sich Airbus um 1,8 Prozent. Schneider Electric rutschten mit minus 2,2 Prozent auf den letzten Platz. Adidas büßten belastet von einem negativen Nike-Ausblick um 1,8 Prozent tiefer.

Die vor der Abspaltung stehende Billigmodenkette Primark hat im dritten Quartal Umsatzrückgänge verzeichnet. So sanken die Erlöse auf vergleichbarer Fläche in den drei Monaten per 20. Juni um 2,2 Prozent, wie der Mutterkonzern AB Foods mitteilte. Die AB-Aktien sanken um 1,9 Prozent.

LA DÉFENSE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON

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