Europas Leitbörsen im Frühhandel uneinheitlich

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++ ARCHIVBILD ++ DAX startet mit einem leichten Plus in den Handel
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Nach einer schwächeren Vorwoche starten die europäischen Börsen uneinheitlich in die neue Handelswoche. Rund eine Stunde nach dem Handelsstart notierte der Euro-Stoxx-50 am Montag bei einem Plus von 0,13 Prozent bei 6.230 Punkten. Der deutsche Leitindex DAX gewann 0,3 Prozent auf 24.744 Zählern. Außerhalb der Eurozone gab der britische FTSE-100 um 0,05 Prozent auf 10.503 Einheiten nach.

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"An den Aktienmärkten kommen immer wieder Sorgen wegen der hohen Bewertungen im Technologiesektor auf und in der Folge kommt der DAX per saldo nicht vom Fleck", schrieb die Landesbank Helaba in einem Marktkommentar. Es bleibe abzuwarten, in welche Richtung der nächste Impuls die Kurse bewegt.

Der Nahost-Krieg bleibt ein Unsicherheitsfaktor. Die USA und der Iran wollen ihre gegenseitigen Angriffe im Streit um die Straße von Hormuz US-Angaben zufolge vorerst einstellen und weiter verhandeln. "Beide Seiten werden vorerst von weiteren Maßnahmen absehen", erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus informierten Kreisen in Washington. Schiffe könnten frei verkehren, während die technischen Gespräche zur Umsetzung des Rahmenabkommens fortgesetzt werden sollen.

Der IT-Dienstleister Nagarro steht vor einer Übernahme durch den indischen Konzern Persistent. Der Technologiedienstleister aus Indien bietet 81 Euro je Nagarro-Aktie, wie die beiden Unternehmen in der Nacht auf Samstag in München mitteilten. Das ist etwa doppelt so viel wie die Nagarro-Aktie zum Xetra-Schluss am Freitag gekostet hatte. Mit dem Angebotspreis wird das Nagarro-Aktienkapital mit etwas mehr als einer Milliarde Euro bewertet. Persistent kam zuletzt auf eine Marktkapitalisierung von umgerechnet gut sieben Milliarden Euro. Nagarro stieg um 90 Prozent auf 77 Euro. Schon am Freitag war der Kurs um fast 20 Prozent gestiegen.

Unter Druck standen erneut Automobilwerte. Volkswagen und BMW gaben um mehr als ein Prozent nach. Technologiewerte legten hingegen zu. Auch die Papiere aus der Rüstungsbranche verzeichneten steigende Kurse. So legte Rheinmetall um 1,8 Prozent zu.

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