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Der Euro-Stoxx-50 verlor in den ersten eineinhalb Handelsstunden 0,62 Prozent auf 6.278,02 Punkte. In Frankfurt notierte der DAX um 0,50 Prozent schwächer bei 25.029,11 Zählern. Außerhalb der Eurozone fiel der FTSE-100 um 0,05 Prozent auf 10.711,49 Einheiten.
Im Halbleitersektor sorgten STMicro mit einem Kurssturz von 14 Prozent für trübe Stimmung. Der Chipkonzern hatte mit seiner Prognose für den Umsatz im dritten Geschäftsquartal enttäuscht.
Im Lebensmittelsektor sackten Aktien des Schwergewichts Nestle nach Zahlen um gut sechs Prozent ab. Als möglichen Wermutstropfen machten Analysten die Profitabilität aus. So wiesen die Experten der UBS auf einen Sondereffekt hin, der zur Verbesserung der operativen Marge beigetragen habe: Änderungen im Zusammenhang mit einem Pensionsplan steuerten nämlich 30 Basispunkte bei. Ohne diesen Effekt wäre die Marge also insgesamt um 40 Basispunkte gesunken. Die Analysten der ZKB verwiesen zudem auf den Ausblick für die Marge, der etwas vorsichtiger ausgefallen war.
Die ebenfalls in Zürich notierten Aktien von Givaudan büßten fünf Prozent ein. Der Schweizer Duftstoff- und Aromenhersteller hatte beim organischen Wachstum zwar die Erwartungen übertroffen, beim Reingewinn aber klar verfehlt. Analysten würdigen zwar das starke Wachstum, sehen aber offene Fragen zur Margenentwicklung.
Etwas besser lief mit Roche ein anderes Schweizer Schwergewicht, die Titel gewannen 1,8 Prozent. Die US-Bank Jefferies sprach von einem unspektakulären Zahlenwerk des Pharmakonzerns.
Unter den weiteren Unternehmen, die Einblicke in ihre Bücher gaben, waren BNP Paribas, deren Aktien 0,6 Prozent abgaben. Ebenfalls nach Zahlen stiegen TotalEnergies hingegen um 2,5 Prozent, während Nokia um zwei Prozent gewannen.