Europas Leitbörsen am Vormittag mit Gewinnen

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Auf einen zähen Wochenbeginn am europäischen Aktienmarkt sind am Dienstag Kursgewinne gefolgt. An der US-Technologiebörse Nasdaq war es am Vortag kräftig nach oben gegangen, was stützend wirkte. Der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 zeigte sich mit einem Plus von 0,62 Prozent auf 6.271,63 Punkten. Für den DAX ging um 0,77 Prozent auf 24.817,85 Zähler nach oben. Außerhalb der Eurozone zog der Londoner FTSE-100 um 0,25 Prozent auf 10.509,86 Einheiten in die Höhe.

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Seit gut zwei Wochen pendelt der DAX zwischen etwa 24.600 und 25.200 Punkten auf und ab. "Der deutsche Aktienindex befindet sich in einer trendlosen Verfassung", konstatierte am Morgen die Landesbank Helaba. "Der DAX fällt ins Sommerloch", schrieb Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Der Sommer-Blues habe die Börse erfasst, die Kursschwankungen ließen nach und die Handelsumsätze gingen zurück.

Unklar und mithin ein großer Unsicherheitsfaktor bleibt die Lage im Nahen Osten. Nach der jüngsten militärischen Eskalation in der Straße von Hormuz könnte es am Dienstag in Katar zu Gesprächen zwischen Vertretern der USA und dem Iran kommen. "Der Iran hat um ein Treffen gebeten", schrieb US-Präsident Donald Trump auf der Plattform Truth Social. Von iranischer Seite klang das allerdings anders. Eine Gesprächsrunde werde stattfinden, "sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde", sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi.

Ruhig ist noch die Nachrichtenlage zu Einzelwerten am Aktienmarkt. An die Spitze des DAX setzten sich die Aktien von Siemens Energy , die um fünf Prozent stiegen. Einem Händler zufolge hat sich der Energietechnikkonzern zuversichtlich zur aktuellen Geschäftslage geäußert.

Die Reederei Moller-Maersk rechnet wegen starker Nachfrage im Containermarkt mit mehr Gewinn im laufenden Jahr als bisher. Die Prognosespannen sowohl für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) als auch für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) hob die weltweit zweitgrößte Containerschiff-Reederei an. Zudem soll der freie Barmittelabfluss (Cashflow) geringer ausfallen als bisher erwartet. Am Aktienmarkt kamen die Neuigkeiten gut an. Die Papiere von Moller-Maersk sprangen im frühen Dienstagshandel in Kopenhagen um fünf Prozent nach oben.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Akzo Nobel von 53 auf 60 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Analystin Georgina Fraser passte ihre Schätzungen in ihrem am Dienstag vorliegenden Ausblick auf den Quartalsbericht des Lackherstellers noch einmal an. Akzo Nobel büßten am Dienstag in Amsterdam 0,47 Prozent auf 58,86 Euro ein.

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