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Etwas gestützt wurden die Aktienmärkte an Fronleichnam von niedrigeren Ölpreisen. Die Lage im Iran-Krieg bleibt undurchsichtig. Inmitten von Spekulationen über ein Ende der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran betont der iranische Außenminister, dass weiter Kontakte bestehen. Die Gespräche mit den USA seien nicht abgebrochen, sagte Abbas Araqchi dem libanesischen Sender Al-Majadin, der der Hisbollah-Miliz nahesteht.
Schwächer tendierten einige Halbleiterwerte. Am unteren Euro-Stoxx-Ende büßten Infineon 2,8 Prozent ein. ASML verloren 0,3 Prozent. Weltweit verlor die KI-Rally an Schwung, nachdem der US-Konzern Broadcom mit seinem Ausblick die hohen Erwartungen verfehlt hatte.
Remy Cointreau erholten sich nach Zahlen um gut zehn Prozent. Analystin Celine Pannuti von JPMorgan lobte die Ergebnisse und rechnet mit einem Anstieg der Markterwartungen im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Auch der Ausblick sei ermutigend mit der erwarteten Rückkehr zu nachhaltigem organischen Wachstum. Olivier Nicolaï von Goldman Sachs schloss sich dem Lob an.
Universal Music Group (UMG) sackten dagegen um sechs Prozent ab. Die vom US-Investor Bill Ackman geführte Pershing Square Capital hatte am Vorabend gemeldet, ihre Pläne zur Übernahme der UMG aufzugeben.