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Außerhalb des Euroraums sank der Schweizer SMI am Freitag nach dem Rekordhoch vom Donnerstag um 0,42 Prozent auf 14.172,71 Zähler. Der britische FTSE-100 verlor 0,21 Prozent auf 10.508,02 Punkte.
Marktbeobachtern zufolge können die Anleger ihre Bedenken über die Bewertung von KI-Profiteuren nicht ablegen. Der Marktexperte Jürgen Molnar verwies als Stimmungsbremse auf Berichte über eine mögliche Verschiebung des OpenAI-Börsengangs und Preissorgen wegen des KI-Booms. Anleger zeigten sich erschrocken von den Preiserhöhungen, die Apple am Vortag wegen steigender Kosten für Speicherbausteine bekannt gegeben hatte.
Vor diesem Hintergrund dürften Verbraucherstimmungsdaten aus den USA besondere Beachtung gefunden haben: So habe sich das Verbrauchersentiment im Juni zwar aufgehellt. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg laut der am Freitag veröffentlichten zweiten Schätzung um 4,7 Punkte auf revidierte 49,5 Punkte. Volkswirte hatten allerdings mit einer noch deutlicheren Aufwärtsrevision auf 50,0 Punkte gerechnet.
Die Vortagserholung der Technologiewerte erwies sich am Freitag als Strohfeuer. So verlor der Stoxx Europe 600 der Tech-Unternehmen 1,2 Prozent. Unter den Halbleitertitel verloren ASML und STMicro jeweils ein bzw 3,8 Prozent. Für die Papiere der Technologiekonzerne Schneider Electric und ABB ging es um 1,3 beziehungsweise 3,5 Prozent abwärts.