Europas Börsen mehrheitlich höher, Euro-Stoxx-50 plus 0,39%

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Europäischer Referenzindex vor 5. Gewinntag in Folge
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An Europas Börsen dominieren zur Wochenmitte weitere moderate Gewinne das Handelsgeschehen. Als Kursstütze erwiesen sich Medienberichte, die den Text des kürzlich vereinbarten Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Nahostkriegs veröffentlichten. Lediglich der Londoner Markt tanzte nach Inflationsdaten mit einem knappen Minus aus der Reihe.

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Um die Mittagszeit legte der Euro-Stoxx-50 um 0,39 Prozent auf 6.282 Punkte zu. Damit winkt dem Leitindex der Eurozone der fünfte Gewinntag in Folge - das am Montag erreichte Rekordhoch von 6.294 Punkten ist zum Greifen nahe. Der DAX verbesserte sich um dünne 0,03 Prozent auf 24.917 Einheiten. Außerhalb der Eurozone ging es für den Schweizer SMI um weitere 0,25 Prozent auf 13.796 Punkte bergauf. Er hat zu seiner Bestmarke von 14.063 Punkten aus dem Februar aber noch etwas Luft nach oben.

Der britische FTSE 100 indes sank am Mittwoch um 0,08 Prozent auf 10.486 Punkte. Obwohl die Preissteigerung im Mai in Großbritannien nicht so stark wie erwartet ausgefallen sei, "zeigt sich gerade im Dienstleistungssektor eine hartnäckigere Inflation, die die Bank of England auf den Plan rufen könnte", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets. "Vor der morgigen Sitzung der Zentralbank werden die Investoren vorsichtiger und warten auf die geldmarktpolitischen Signale."

Im europäischen Branchentableau waren Technologiewerte mit dem anhaltenden SpaceX-Hype am meisten gefragt. An der seit Jahresbeginn stark gelaufenen US-Tech-Börse Nasdaq zeichnet sich nach dem deutlichen gestrigen Rückschlag eine Erholung ab. Auch Industrie- und Bankentitel wurden weiter gekauft.

Dagegen standen Autoaktien auf den Verkaufszetteln der Anleger ganz oben. Am Dienstag hatte der Verkaufseinbruch auf dem chinesischen Markt die Stimmung getrübt - einen Tag später gab es mit einer Prognosesenkung von BMW die nächste schlechte Nachricht.

LA DÉFENSE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON

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