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US-Präsident Donald Trump hatte am Berichtstag erklärt, dass die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran aus seiner Sicht beendet sei. Er werde seine Unterhändler aber weiter mit Teheran reden lassen, wenn diese es wünschen, sagte Trump am Rande des NATO-Gipfels in Ankara.
"Der Nahostkonflikt droht, wieder von der Neben- auf die Hauptbühne der Finanzmärkte zu wechseln", warnte Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. "Damit könnte ein Risiko zurückkehren, das viele Anleger zuletzt ausgeblendet hatten."
Den Blick auf die Branchentafel gerichtet, konnten sich angesichts der steigenden Erdölpreise lediglich Aktien aus der Öl- und Gasbranche in die Gewinnzone kämpfen. So stiegen in London BP und Shell um 3,5 bzw. 2,3 Prozent. In Madrid gewannen Repsol um 5,1 Prozent hinzu.
Nach unten ging es hingegen für Rohstoffwerte: Verluste zwischen 4,9 und 6,4 Prozent verbuchten Rio Tinto, Fresnillo, Antofagasta und Anglo American. Auch Autowerte sackten klar ab. So verloren die Aktien von Stellantis, Renault und Volkswagen zwischen 4,1 und 5,8 Prozent.