Europas Börsen eröffnen nach schwachen Tech-Vorgaben tiefer

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Gewinnmitnahmen belasten Technologieaktien weltweit
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Tiefrote Vorgaben aus der internationalen Tech-Branche haben am Freitag auch die europäischen Märkte etwas in Mitleidenschaft gezogen. Der Euro-Stoxx-50 verlor in der ersten Handelsstunde 0,73 Prozent auf 6.237,79 Punkte. In Frankfurt notierte der DAX um 0,33 Prozent schwächer bei 24.833,46 Zählern. Jenseits des Ärmelkanals fiel der FTSE-100 um 0,26 Prozent auf 10.599,60 Einheiten.

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An der US-Technologiebörse Nasdaq war es am Donnerstag wegen erneuter Gewinnmitnahmen bei Halbleiteraktien deutlich bergab gegangen - diese gelten als Profiteure des Booms rund um Künstliche Intelligenz (KI). Vor dem Wochenende zeichnen sich weitere klare Verluste ab. In Asien stach der technologielastige japanische Nikkei-225 mit einem weiteren Kursrutsch heraus.

Vor diesem Hintergrund waren die Technologiewerte auch in Europa klares Schlusslicht in der Branchentabelle. Im Euro-Stoxx standen Siemens, Prosus, ASML und Infineon mit Verlusten zwischen zwei und vier Prozent ganz unten. Gewinne gab es dagegen eher in defensiven Branchen, wie etwa bei Lebensmittel-, Telekom-, und Versorgeraktien.

Burberry büßten nach Zahlen 4,7 Prozent ein. Der Luxusgüterkonzern hatte zwar dank eines starken US- und China-Geschäfts den Umsatz gesteigert, was den Konsenserwartungen entsprach. Jedoch verwies der Konzern auf dämpfende Effekte durch den Iran-Krieg, was das Geschäft in Europa und Nahost belastet habe.

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