EU-Abgeordnete für Einführung des digitalen Euros

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++ ARCHIVBILD ++ EZB hatte das Projekt vor rund sechs Jahren vorgestellt
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Der Finanzausschuss im EU-Parlament hat sich für die Einführung des digitalen Euros ausgesprochen. Die Mitglieder des Ausschusses stimmten am Dienstag in Brüssel für einen entsprechenden Vorschlag. Sollte es bei der Parlamentssitzung Anfang Juli keinen Einspruch gegen die Ausschussentscheidung geben, könnten die Verhandlungen mit den EU-Mitgliedstaaten aufgenommen werden.

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Der Rat der EU-Länder hatte seine Position bereits im Dezember beschlossen. Beim digitalen Euro handelt es sich um eine Art digitales Bargeld, mit dem online oder per App bezahlt werden kann - auch ohne Internetverbindung. Die digitale Gemeinschaftswährung soll die europäische Souveränität im Finanzbereich gegenüber Kreditkartenanbietern und Bezahlsystemen aus den USA sichern.

Die elektronische Version der Währung wäre in Geschäften, online oder von Mensch zu Mensch kostenlos nutzbar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte das Projekt vor rund sechs Jahren erstmals vorgestellt.

Ein möglicher Streitpunkt zwischen Parlament und EU-Länder dürfte die Gebühr sein, die Händler für die Nutzung des digitalen Euros entrichten müssen. Auch die Höchstmenge an digitalem Bargeld, die im digitalen Geldbeutel mitgeführt werden darf, ist umstritten.

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