Trend Logo

Energie Steiermark halbiert Gaspreis per 1. Juli

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
Gas und Strom werden billiger
©APA/APA/dpa (Themenbild)/Hendrik Schmidt
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Die Energie Steiermark reduziert mit 1. Juli die Preise für Erdgas um 51,7 Prozent auf 5,8 Cent pro kWh. Ebenfalls gesenkt wird der Strompreis mit 1. August um 10,7 Prozent auf 21,87 Cent pro kWh. Diese Senkung gelte - im Gegensatz zu anderen Energielieferanten, wie die E-Steiermark am Freitag betonte - für Neu- und Bestandskunden. Man wies auch darauf hin, dass man bereits im Vorjahr vor allen anderen Landesenergieversorgern die Preise bei Erdgas und Strom reduziert habe.

von

"Mit dieser weiteren Senkung geben wir die Vorteile aus dem günstigeren Marktumfeld konsequent an unsere Kunden weiter", teilten die Vorstände Christian Purrer und Martin Graf laut Aussendung mit. Die Strom- und Gaspreise auf den Großhandelsmärkten haben sich im Laufe von 2023 auf niedrigerem Niveau stabilisiert. Man löse damit weiterhin das Versprechen ein, fair auf die entsprechenden Entwicklungen der internationalen Energiebörsen zu reagieren. Auch für Endkunden der Energie Steiermark im Bereich Fernwärme seien in den kommenden Monaten entsprechende Anpassungen geplant. Auch für jene Bereiche, die einer behördlichen Preisregulierung unterliegen, sei von einer weiteren Senkung der Fernwärmetarife auszugehen - es fänden regelmäßig Termine zur Preisüberwachung statt. Durch die Preispolitik habe man in den vergangenen Monaten über 25.000 neue Kundinnen und Kunden dazugewonnen.

Weiters hieß es, dass aufgrund des überaus milden Winters und eines verstärkten Energiesparbewusstseins aktuell rund 80 Prozent aller Kundinnen und Kunden der Energie Steiermark ein Guthaben auf ihrem Energiekonto hätten. Dennoch werde man den "Härtefallfonds" der Caritas auch für das kommende Jahr mit einem Betrag von 200.000 Euro zu unterstützen, um bei Fällen von Energiearmut zu helfen.

Die Senkung wird auch von der Energie-Steiermark-Tochter Energie Graz weitergeben, ebenfalls im Ausmaß von rund 52 Prozent weniger beim Gas ab 1. Juli und 11 Prozent weniger beim Strompreis ab 1. August. Insgesamt würden rund 90.000 Haushalte und Kleingewerbetreibende mit Fixpreistarifen davon profitieren. In Summe ergebe dies rund 550 Euro jährliche Ersparnis für einen Grazer Durchschnittshaushalt - ein solcher verbraucht etwa 3.500 Kilowattstunden Strom sowie rund 7.500 Kilowattstunden Gas pro Jahr.

Über die Autoren

Logo
Abo ab €16,81 pro Monat
Ähnliche Artikel
Die Bundesregierung will Verbraucherrechte im Energiesektor stärken
Nachrichtenfeed
Sondergesetz soll mehr Wettbewerb am Energiemarkt bringen
Wintersaison: Bereinigt um Inflation und Kalendertage durchwachsen
Nachrichtenfeed
Tourismus - Nächtigungsrekord mit sparsameren Urlaubern
Inflation sinkt in Österreich auf niedrigsten Wert seit September 2021
Nachrichtenfeed
Inflation im April bei 3,5 % - Fünfthöchster Wert in EU
Weitere Proteste in mehreren Bundesländern geplant
Nachrichtenfeed
Fahrradboten setzen Warnstreiks nach Pfingsten fort
Fahrradboten ritten zum Warnstreik für mehr Lohn aus
Nachrichtenfeed
Fahrradboten ritten zum Warnstreik für mehr Lohn aus
Arbeitsmarkt 2023: Teilzeitquote stabil, viele Überstunden
Nachrichtenfeed
Arbeitsmarkt 2023: Teilzeitquote stabil, viele Überstunden
Ausbau der Ladestellen kommt rasch voran
Nachrichtenfeed
Elektroautos im Vormarsch, aber hohe Preise schrecken ab
Die Addiko Bank könnte an die slowenische Bank gehen
Nachrichtenfeed
Addiko Bank rückt ins Visier von Investoren
Der Vertrag von ÖBAG-Chefin Hlawati wurde bis Februar 2027 verlängert
Nachrichtenfeed
ÖBAG-Chefin will Dividende für Infrastruktur zweckwidmen
Viele Unternehmen sind nach dem Angriff Russlands geblieben
Nachrichtenfeed
Nur wenige ausländische Firmen kehrten Russland den Rücken
Selbstbediener-Kassen haben sich in Österreich noch nicht durchgesetzt
Nachrichtenfeed
Hofer will in bis zu 200 Filialen Selbstbedienungskassen
Diesel-Preise gehören zu den Preistreibern in der Landwirtschaft
Nachrichtenfeed
Entlastungspaket soll Bauern 20 Cent/Liter Diesel bringen