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Wie das im SDAX notierte Unternehmen am Montagabend mitteilte, dürften 2026 nun vom Umsatz 5,5 bis 7,5 Prozent als Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT-Marge) hängen bleiben. Zuvor war Drägerwerk am unteren Ende der Spanne von 0,5 Prozentpunkten weniger ausgegangen. Seine Zuversicht begründete das Unternehmen neben einer starken operativen Geschäftsentwicklung auch mit Zollrückzahlungen. Beim Umsatz erwartet der Konzern ein währungsbereinigtes Plus von zwei bis sechs Prozent.
Im zweiten Quartal waren die währungsbereinigten Erlöse nach vorläufigen Berechnungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent auf 847 Millionen Euro gestiegen. Analysten hatten mit 820 Mio. Euro gerechnet. Zum Umsatzplus trugen beide Geschäftsbereiche bei. Während die Medizintechnik um 9,7 Prozent wuchs, legte die Sicherheitstechnik um 6,9 Prozent zu.
Noch besser lief es für die Lübecker operativ. Sie konnten den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit rund 46 Mio. Euro im Jahresvergleich mehr als verdoppeln. Die entsprechende Marge stieg von 2,6 auf 5,4 Prozent.
Der Auftragseingang fiel im Quartal bereinigt um Währungseffekte mit rund 883 Mio. Euro leicht besser aus als vor einem Jahr. Während die Sicherheitstechnik dank einer sehr guten Nachfrage fast ein Fünftel mehr Aufträge verbuchte, gingen die Bestellungen in der Medizintechnik um fast 12 Prozent zurück. Letzteres begründete Drägerwerk vor allem damit, dass das Unternehmen ein Jahr zuvor einen Großauftrag für Infrastruktursysteme im Krankenhausbereich aus Mexiko erhalten hatte.
Drägerwerk will am 30. Juli die vollständigen Zahlen zum ersten Halbjahr vorlegen.