
Die deutsche Bundesregierung und die deutschen Eigentümerfamilien von KNDS haben sich einem Insider zufolge auf einen Einstieg des Bundes mit 40 Prozent bei dem Panzerbauer geeinigt. Der deutsch-französische Konzern werde dabei mit rund 15 bis 18 Milliarden Euro bewertet, je nachdem wie sich die Aktie nach dem Börsengang entwickle, sagte eine mit dem Vorgängen vertraute Person am Sonntagabend der Nachrichtenagentur Reuters.
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KNDS will noch vor dem Sommer an die Börse gehen; die Einhaltung des Zeitplans hing aber noch an der Einigung. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuerst darüber berichtet. Die offizielle Ankündigung der milliardenschweren Emission sei nun in der ersten Wochenhälfte zu erwarten, sagte der Insider. Ein Sprecher der Familien wollte sich nicht zu den Informationen äußern, KNDS und das Bundeswirtschaftsministerium waren für Stellungnahmen zunächst nicht zu erreichen.