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Aufgehellt hat sich im Juli vor allem die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Industrieunternehmen. "Die Betriebe berichten von einer verbesserten Nachfrage", sagte Wohlrabe. Das betreffe alle großen Branchen wie Auto- und Maschinenbauer, nicht jedoch die Chemieindustrie. Dort nahm der Pessimismus zu - "mutmaßlich getrieben von steigenden Ölpreisen", wie Wohlrabe betonte.
Diese lassen auch die Preiserwartungen in der Wirtschaft insgesamt steigen. "Viele Unternehmen sind auf Preiserhöhungen gewechselt", betonte der Ifo-Experte. "Auch hat die Unsicherheit wieder zugenommen, und zwar branchenübergreifend." Von Optimismus sei die deutsche Wirtschaft noch ein Stück weit entfernt.
Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juli auf 86,6 Punkte, nach 85,7 Zählern im Juni und damit das dritte Mal in Folge, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner Umfrage unter rund 9.000 Führungskräften mitteilte. "In dieser schwierigen Gemengelage ist das ein Lichtblick", sagte Wohlrabe. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit 86,0 Punkten gerechnet.