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Gedrückt wurden die Importpreise im Juli erneut durch billigere Energie: Sie kostete um 12,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor und um 0,7 Prozent weniger als im Juni 2025. Dagegen verteuerten sich aus dem Ausland bezogene Nahrungsmittel deutlich: Für diese mussten um 9,4 Prozent mehr bezahlt werden als im Juli 2024. Besonders Orangensaft (+41,6 Prozent), Kaffee (+34,5 Prozent) und Rindfleisch (+30,9 Prozent) verteuerten sich binnen Jahresfrist deutlich.
Da die deutsche Wirtschaft sehr viele Vorprodukte und Rohstoffe aus dem Ausland ordert, wirken sich Einfuhrpreise früher oder später auch auf die allgemeine Inflation aus. Im Juli lag die Teuerungsrate bei den Verbraucherpreisen bei 2,0 Prozent. Für die am Nachmittag anstehenden Daten für August erwarten Ökonomen einen Anstieg auf 2,1 Prozent.