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Unter Herausrechnung der Saisoneffekte sank die Arbeitslosenzahl im Monatsvergleich um 1.000. Die BA sprach von einem verhaltenen Ausklang der üblichen Frühjahrsbelebung. Diese war als Folge der konjunkturellen Schwäche und der Auswirkungen des Iran-Krieges ohnehin schwach ausgefallen. Sie endet regelmäßig im Juni, bevor mit dem Beginn von Sommerferien und Betriebspausen die Arbeitslosenzahlen im Juli wieder steigen.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag die Zahl der Arbeitslosen um 22.000 höher. Die Unterbeschäftigung, die auch Teilnehmer an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen erfasst, lag mit 3,605 Millionen Menschen um 19.000 höher als vor einem Jahr. Nach den aktuellsten Daten für April wurde für 133.000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Das waren laut BA 101.000 weniger als im Vorjahresmonat.