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Im Vergleich zum Vorjahresquartal fiel der Gewinn jedoch um 25 Prozent tiefer aus. Der Umsatz stieg dank einer starken weltweiten Nachfrage um 19 Prozent auf 19,8 Mrd. Dollar, wie Delta am Freitag mitteilte.
Delta musste Delta Air Lines nach eigenen Angaben die höchste Treibstoffrechnung seiner Geschichte verkraften. Die Kosten beliefen sich im Quartal auf mehr als 4,1 Mrd. Dollar und lagen damit 67 Prozent über dem Vorjahreswert.
Die Luftfahrtbranche leidet unter dem starken Anstieg der Ölpreise infolge des Kriegs im Nahen Osten. Die Kosten je Sitzplatz und geflogener Strecke erhöhten sich bei Delta binnen Jahresfrist um 21 Prozent.
Um die höheren Aufwendungen auszugleichen, setzte die Fluggesellschaft auf steigende Ticketpreise. Die Einnahmen je geflogener Meile nahmen um 12 Prozent zu. Besonders kräftig fiel das Wachstum im Premiumgeschäft aus, wo die Einnahmen um 17 Prozent stiegen.
Unterstützung erhielt Delta zudem durch eine Besonderheit des eigenen Geschäftsmodells: Die Fluggesellschaft besitzt eine eigene Raffinerie. Deren Umsatz verdoppelte sich im Berichtsquartal nahezu auf rund 2,1 Mrd. Dollar.
"Delta handelt aus einer Position der Stärke", ließ sich Konzernchef Ed Bastian in der Mitteilung zitieren. Das Unternehmen bestätigte sämtliche Finanzziele für das Gesamtjahr 2026. Von Bloomberg befragte Analysten hatten dagegen mit einer Senkung der Prognosen gerechnet.
LOS ANGELES - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES/JUSTIN SULLIVAN