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Nur lösungsorientiert werde man wie bisher Wert schaffen - "für alle unsere Stakeholder", betonte die Managerin. "Deshalb werden wir auch weiter offen für einen konstruktiven Dialog mit der UniCredit bleiben."
Die italienische Großbank UniCredit war nach Ablauf ihres Übernahmeangebots nur knapp an einer Mehrheitsbeteiligung an der Frankfurter Commerzbank vorbeigeschrammt. UniCredit hat nach der zweiten Annahmefrist Zugriff auf 47,6 Prozent der Commerzbank-Aktien. Auf einer Hauptversammlung könnte die Mailänder Bank sogar 49,65 Prozent in die Waagschale werfen, weil die eigenen Aktien, die die Commerzbank im Bestand hält, keine Stimmrechte haben. Die Italiener sprachen von "einem weiteren Schritt zur Umsetzung des strategischen Investments in die Commerzbank", gaben sich aber konzilianter als vorher: Man wolle mit allen Interessengruppen rund um die Commerzbank ins Gespräch kommen, hieß es in einer Mitteilung vom Mittwoch.
Die Führung der Commerzbank hat sich bisher nach Kräften gegen die als feindlich erachtete Übernahme gewehrt.