Chemikalienhändler Brenntag hebt Gewinnprognose für 2026 an

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Brenntag profitiert vom Iran-Krieg
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Der Essener Chemikalienhändler Brenntag profitiert vom Iran-Krieg und der Blockade der Straße von Hormuz und hebt seine Gewinnerwartungen für 2026 an. Das operative Ergebnis (EBITDA) werde im zweiten Quartal mit 450 (Vorjahr: 334) Millionen Euro über den Erwartungen der Analysten liegen, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Diese hatten Brenntag im Schnitt nur 367 Mio. Euro zugetraut.

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Grund für den unerwartet kräftigen Anstieg seien "eine robuste Nachfrage und verbesserte Margen im Zusammenhang mit den Marktverwerfungen im Mittleren Osten", hieß es in der Mitteilung. Im ersten Quartal hatte das operative EBITDA mit 306 Mio. Euro noch acht Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen.

Für das Gesamtjahr rechnet Brenntag nun mit einem operativen EBITDA von 1,25 bis 1,4 Milliarden Euro. Bisher lag die Spanne zwischen 1,15 und 1,35 Mrd. Euro. "Trotz des starken zweiten Quartals bleibt Brenntag angesichts der bestehenden Unsicherheiten und des Risikos einer Nachfrageschwäche in der zweiten Jahreshälfte vorsichtig", erklärte das DAX-Unternehmen.

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