Chemiekonzern Dow profitiert von höheren Kunststoffpreisen

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Der US-Chemiekonzern Dow hat im abgelaufenen Quartal dank deutlich gestiegener Kunststoffpreise infolge des Nahost-Kriegs kräftig zugelegt. Der Umsatz kletterte im zweiten Quartal um 20 Prozent auf 12,1 Mrd. Dollar (10,6 Mrd. Euro), teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Spannungen an der Straße von Hormuz verknappten zuletzt das weltweite Angebot an Chemikalien und trieben die Preise für Kunststoffe und Polymere in die Höhe.

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Dow hob die Verkaufspreise um 20 Prozent an, der Absatz ging jedoch um ein Prozent zurück. Der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) stieg auf 2,3 Mrd. Dollar von 703 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Um den branchenweit gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten sowie einer schwachen Nachfrage in wichtigen Endmärkten zu begegnen, treibt Dow sein Sparprogramm voran. Die internen Maßnahmen hätten die Erwartungen übertroffen, erklärte Konzernchefin Karen Carter. Das Unternehmen rechnet heuer mit zusätzlichen Einsparungen von rund 200 Mio. Dollar. Damit steige der Beitrag zur Ergebnisverbesserung auf mehr als 1,3 Mrd. Dollar. Mit den vorgelegten Zahlen schlug Dow die Prognosen der Wall Street deutlich. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,44 Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit 1,28 Dollar gerechnet. Die Dow-Aktie verbuchte im vorbörslichen US-Handel ein Plus von 2,4 Prozent.

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