BWB: 32 Mio. Euro schwere Strafe gegen Energie AG OÖ-Tochter

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Die BWB hatte in der Abfallwirtschaft einiges aufzuräumen
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Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat in der Causa Abfallwirtschaft beim Kartellgericht eine 32 Mio. Euro schwere Strafe gegen die Energie AG Oberösterreich Umweltservice GmbH (EAGUS) beantragt. Das Unternehmen ist eine Tochter der Energie AG Oberösterreich. Die EAGUS war von Juli 2002 bis März 2021 an Preisabsprachen, Marktaufteilungen und dem Austausch von wettbewerbssensiblen Informationen in weiten Teilen Österreichs beteiligt, so die BWB.

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Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wels habe bei den Ermittlungen mit der BWB kooperiert und ein Anerkenntnis abgegeben, woraufhin eine geminderte Geldbuße beantragt wurde. "EAGUS hat selbst ein großes Interesse an der Identifikation von Fehlverhalten in der Vergangenheit, um zukünftig Rechtskonformität und die Verhinderung von Zuwiderhandlungen sicherzustellen", teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Die Causa beschäftigt die Kartellwächter schon länger. Im März 2021 führte die BWB Hausdurchsuchungen bei 18 Unternehmen durch. Nach weiteren Hinweisen und Meldungen wurden 2022 zwei weitere Unternehmen durchsucht. Dabei stellte die BWB 60 Terabyte an Daten und mehr als 2.000 Seiten an Papierdokumenten sicher. "Die Ermittlungen führten bereits zu mehreren rechtskräftigen Entscheidungen des Kartellgerichts", zeigt sich die Wettbewerbsbehörde zufrieden.

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